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Feministisch (Über-)Leben: Krieg den Kriegern

6. November - 8. November

Wir leben in einer Zeit, in der Krieg nicht mehr als Bruch erscheint, sondern zunehmend als Normalität organisiert wird. Krieg heißt nun Sicherheit, und die milliardenschwere Aufrüstung begegnet uns als scheinbar vernünftige Antwort auf globale Widersprüche im krisengeschüttelten Kapitalismus. In dieser Verschiebung wird Militarisierung auch im Alltagsbewusstsein verankert: Sie wird sagbar, fühlbar, zustimmungsfähig. Vom Pizza-Karton in Flecktarn bis zum Panzerfahren beim Dorffest: Der neue Militarismus kommt scheinbar harmlos daher.

Die Kehrseite hiervon sind schmerzliche Kürzungen bei allem, was das Leben trägt: Wohnen, Bildung, Sorgearbeit, Gesundheit, Schutz der ökologischen Grundlagen – all dies wird verknappt, zurückgestellt, geopfert. Es ist die bekannte Hierarchie: Die Produktion des Lebens, wie Frigga Haug es nennt, wird der Organisation von Zerstörung untergeordnet.

In dieser Situation gewinnt die Parole „Feministisch (Über-)Leben: Krieg den Kriegern“ ihre Bedeutung.

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Veranstaltungsort

  • Bielefeld