Lade Veranstaltungen

Conceptual Activism: Sich in Konfliktzeiten queer engagieren

30. März

Als Teil der Veranstaltungsreihe Queer Cohabitations (queer zusammenleben), mit der wir 2026 das 20-jährige Jubiläum des iQt feiern, befassen wir uns auf diesem Symposium mit den Möglichkeiten und Grenzen konzeptuellen Aktivismus (conceptual activism). Was heißt es, mit Konzepten Politik zu machen? Heißt „konzeptuell“, dass diesem Aktivismus die praktische Bedeutung und materialistische Beudeutung fehlt? Inwiefern sind Konzepte sehr wohl materiell und kommen verkörpert zum Einsatz? Welche Konzepte sind aus queer und trans-theoretischer/politischer Perspektive interessant?

Insbesondere erkunden wir, welche Rolle Queering und Transing für intersektionale, dekoloniale Praxen spielen können, die die Trennung von Akademie, Aktivismus und Kultur aufbrechen. Inspiriert von Davina Cooper (Artikel verlinkt) verstehen wir konzeptuellen Aktivismus als Möglichkeit, politische Veränderung zu bewirken, indem andere Welten probeweise vorweggenommen werden (pre-figuration). Können Queering und Transing als dynamisches Verflechten von Macht und Begehren dazu beitragen, trans*versale Gerechtigkeit voranzutreiben und herrschaftskritische Bewegung am Leben zu halten? Mit dem Konzept trans*versaler Gerechtigkeit und Konfliktpraxis suchen wir nach Wegen, aus konkreten, kontextspezifischen Positionen heraus das gesamte Spektrum von Dominanz-, Herrschafts- und Gewaltverhältnissen zu durchkreuzen.

Auf dem Programm stehen Workshops zu Queer/Transecologies (Asmae Ourkiya, Kasu Heck), Navigating Conflictual Consensus (Friederike Landau-Donnelly, Sifen Wibell & Alexandra Papademetriou), ein Lesekreis zu Davina Coopers Conflictual Activism, eine Konfluenz von „das kollektiv“ (Linz), Beiträge von Aylon Cohen und weiteren spannenden Gästen – plus zusätzliche Programmpunkte, die wir bald bekannt geben werden. (check IG: @iQt_queerinstitute)

Details

Veranstaltungsort

  • hybrid