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Affektive Subjektivierung – Wie Subjekte sich emotional formieren

4. März 2027 - 5. März 2027

Subjektivierung beschreibt, wie Menschen in unterschiedlichen sozialen, kulturellen und materiellen Ordnungen zu Subjekten werden – und wie sie diese Ordnungen individuell und kollektiv mitgestalten und verändern. Obwohl sich Subjektwerdung nie rein diskursiv oder kognitiv vollzieht, bleiben Forschungsansätze im Feld der Sub­jektivierung oft kognitivistisch. Die Tagung wendet sich der Frage zu, welche Bedeutung Gefühlen in der Erforschung von Sub­jektivierungsprozessen zukommt. Inwiefern stützen oder verhindern Emotionen die Formierung von Subjekten? Welche Gefühle und Affekte begleiten Subjektanrufungen und die Einnahme von Subjektpositionen? Und wie erlangen Menschen ein Gefühl für ihre Situation und ihre Handlungsmacht?

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Veranstaltungsort

  • Linz